Sicheres Internet für Kinder

Sicheres Internet für Kinder ist in der heutigen Welt ein Muss, denn wer sein Kind im Internet surfen lassen möchte, sollte entsprechend auch Vorkehrungen treffen, wie man es schützen kann. Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, von denen man auf jeden Fall welche umsetzen sollte. Je nach Alter des Kindes kann man diese dann wieder lockern. Doch bis dahin sollte man für einen guten Schutz sorgen, auch wenn man mal gerade nicht dabei ist. Aber welche Möglichkeiten gibt es dafür eigentlich?

Sicherheit durch Webfilter

Webfilter werden seit Ewigkeiten genutzt. Sie ermöglichen es bestimmte Websites aufzurufen oder eben nicht aufzurufen. Durch sie kann man zum Beispiel Google, Facebook und Erotik-Seiten einfach sperren. Dabei kann man sowohl auf Programme wie „Kinderserver“, aber auch auf zum Beispiel Inhaltsfilter des eigenen Routers zurückgreifen. So kann man bei Modellen der Fritz!Box zum Beispiel in den Router-Einstellungen den Jugendschutz-Filter aktivieren. Diese Filter werden zwar stetig aktualisiert und suchen die Websites nach Schlüsselwörtern ab, die sie blockieren, ein 100%iger Schutz ist dadurch aber trotzdem nicht garantiert. Auch Suchmaschinen wie „FragFinn“ oder „Blinde Kuh“  machen das Internet für Kinder sicherer, so wird hierbei jede Website, die in den Suchergebnissen auftaucht, vorher vom Team unter die Lupe genommen und dann erst genehmigt, wenn sie wirklich für Kinder geeignet ist.

Spy-Apps 

Ein ebenfalls attraktives Mittel sind Spionage-Apps. Mit diesen kann man sämtliche Aktivitäten nachvollziehen und aufzeichnen. Diese sind allerdings meist kostenpflichtig und müssen monatlich bezahlt werden, dafür tracken sie aber so ziemlich alles, was das Kind online macht. Ob Tastaturanschläge mittels Keylogging oder eben Webfilterung. Spy-Apps können einiges. Ob sie pädagogisch das beste sind, ist eine andere Frage, aber für ihren Zweck tun sie genau das, was sie sollen. Sie zeigen, was das Kind macht und können so helfen gefährliche Aktivitäten aufzudecken und sie zu sperren oder die Eltern zum Eingreifen in das Online-Verhalten zu bringen.